Spielfilmjury des 13. Pornfilmfestival Berlin

Aus den rund 30 Spielfilmen des Pornfilmfestival-Programms nimmt eine Auswahl am internationalen Wettbewerb um den besten Spielfilm teil. Eine dreiköpfige Jury vergibt den Preis, der mit 500 € dotiert ist, gespendet von Erotic Lounge.

Lina Bembe, Berlin

Lina Bembe ist eine mexikanische Performerin und Regisseurin in Berlin. Sie schwitzt in ausgewählten alt-porn Produktionen, die von feministischen Amateuren bis hin zu Queer-Post-Porno- Erzählungen reichen, und engagiert sich gelegentlich in nicht-expliziten Filmen über Feminismus und Sexualität. Vor kurzem drehte Lina ihren ersten Kurzfilm mit dem Titel RITUAL WAVES. Sie war auch an verschiedenen Co-Creation-Projekten beteiligt, die sich auf schwarze und braune Körper konzentrierten und die Kontrolle über ihre Darstellung als sexuelle Kreaturen in der Pornoindustrie übernommen hatten. Lina ist eine der Co-Moderatorinnen des Ersties Podcasts, eine Show über Feminismus, Sexualität und Pornographie. Sie ist auch Teil des Kernteams der Sex School, einer aufstrebenden Plattform für explizite Sexualerziehungsfilme.

Gary Vanisian, Frankfurt

Filmemacher, Autor, Filmprogrammgestalter, Übersetzer, Herausgeber. Geboren in Sowjetrussland. Parallel zum Jurastudium vor vielen Jahren Beginn des eigenen Filmemachens. 2013 Mitbegründer des Filmkollektiv Frankfurt und in diesem Zuge regelmäßige Programmierung erotischen Kinos. Seit September 2018 in der Programmabteilung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. tätig. Erotischer Lieblingsfilm: ANGELA – THE FIREWORKS WOMAN (1975).

Max Disgrace, London

Max Disgrace ist stolz pervers, non-binary, dyke. Max macht Filme und kuratiert für das Pornfilmfestival London. Max‘ Kurzfilm „Crystal Clear“ war im Kurzfilmwettbewerb des PFFB 2017 und gewann den Porny Award (2017) des Porny Days Film Art Festival in Zürich. Max‘ neuer Film „Tribute“ verhandelt queere Vergangenheit, um eine queere Zukunft zu schaffen und bezieht sich auf einen lesbischen Londoner Film der 90er Jahre.